10. Kraft aus der Ruhe: Warum gezielte Pausen bei LongCovid & Erschöpfung unverzichtbar sind

Wie Du den richtigen Zeitpunkt für die Pause findest und was das Ganze mit einer Blumenwiese zu tun hat:

In dieser  Folge tauche ich in die Welt von Long COVID und Erschöpfung ein. 🩺 Erfahre, warum Pausen zum richtigen Zeitpunkt in diesem Kontext unverzichtbar sind und wie sie Dir auf dem Weg zur Genesung helfen können. 💪 Egal, ob du direkt betroffen bist oder einfach nur neugierig bist auf mehr Gesundheit und Resilienz: Diese Episode ist für dich gemacht. 🌱 Schalte ein, um wertvolle Einblicke zu gewinnen und deine Selbstfürsorge zu stärken.

Hast Du LongCovid oder bist auch ohne Diagnose schnell erschöpft? 
Stell dir vor, du könntest die Intensität deiner Tage steuern, ohne dich zu überfordern! Durch meine eigene Erfahrung zeige ich dir, wie du mit gezielten Pausen zur richtigen Zeit deine Energie besser nutzen kannst. Außerdem erfährst Du, wie Dir eine Blumenwiese dabei helfen kann, einen Crash zu verhindern. 
Wenn du neugierig darauf bist, wie du wieder mehr Wohlbefinden und auch Energie in deinen Alltag bringen kannst, dann höre hier rein!

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Links: 

Podcastfolge 2: Was ist der Vagusnerv und wofür sind die Übungen gut?

Blogartikel: Aufbau von Resilienz durch bewusste Pausen bei Long Covid und chronischer Erschöpfung

Blogartikel: Der Vagusnerv: Ein kraftvolles Werkzeug zur Stressregulierung

Mehr über Somatic Experiencing: https://www.somatic-experiencing.de/
Dort findest Du auch TherapeutInnen in Deiner Nähe (P.S.: ich bin auch dabei, PLZ 13469 🙂

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Transkription

Hallo und herzlich willkommen zu Lebe-Leichter, deinem Podcast für weniger Stress und mehr Gelassenheit.Mein Name ist Anke Stadelbauer und ich freue mich, dass du heute dabei bist. Ich möchte heute über ein ganz persönliches Thema sprechen.Es liegt mir persönlich am Herzen, möchte ich damit sagen. Es geht um das Thema Ressourcen bei Krankheit.

Wie haushalte ich mit meinen Ressourcen, wenn ich krank bin?

Wenn ich zum Beispiel Long Covid habe oder ein chronisches Erschöpfungs- und Ermüdungssyndrom, auch Fatigue genannt.

Es liegt mir persönlich am Herzen, denn ich selber kenne Long Covid seit November 2020.Meine Ausbilderin Heike Gattner hat mir vorgeschlagen, doch die Bezeichnung ich mache die Erfahrung von Long Covid,zu benutzen und das finde ich tatsächlich viel sympathischer zu sagen, dass ich seit langer Zeit die Erfahrung mit Long Covid mache, anstatt mir eine Diagnose zu verpassen,Bei der Fatigue durch Long Covid,ist ein Symptom, dass wenn man sich ein bisschen kraftvoller fühlt, dass man dann auch das Gefühl hat, man möchte ganz viel machen,Und ähm tut das dann auch und das ist tatsächlich der Fehler. Man sollte das nicht tun,Bei einer Depression ist es so, dass einem der Antrieb fehlt bei einer Fatigue,Hat man in der Regel Antrieb, man hat Lust etwas zu machen und das ist dann auch die Krux, denn man gerät ganz schnell in eine Überforderung ohne es zu merken.

In einer eigenen SE-Sitzung, also in der ich Klientin war, habe ich das Bild einer Blumenwiese entwickelt.Es war so, dass meine Blumenwiese geblüht hat und wunderschön und bunt war und üppig und farbenfroh und sofort danach,Und das ist dann mein Crash gewesen, war alles for dort. Denn so ist es auch mit Long Covid,Man hat zwischendurch ein bisschen Energie.Und hat sofort auch die Lust und etwas zu tun und will das unbedingt machen und und mache das dann auch häufigDenn man möchte ja die Zeit nutzen, in der man Energie hat und das ist genau das Gefährliche, denn dann kommt der Crash und dann geht gar nichts mehr und man liegt einfach nur flach.

Und bei mir war das dann so, dass ich teilweise nicht mal mehr,aufs Handy gucken konnte. Das war mir schon zu anstrengend. Lesen, Fernsehen ging gar nicht. Ich konnte auch nicht meiner Familie zuhören. Ich brauchte wirklich absolute Abschottung.Für kurze oder auch längere Zeit, je nachdemNa ja, ich möchte jetzt hier nicht in diese Details gehen, wenn du betroffen bist, weißt du ganz genau, was ich meine und du hast deine eigenen Symptome.Vielleicht hilft dir das Bild der Blumenwiese ja auch weiter.

Der SE-Therapeut hat mit mir die Zeit zwischen blühender Wieseund verdorrter Brachfläche ein bisschen aufgedehnt und ich habe festgestellt, dass es Zwischenstufen gibt. Es gibt nicht ganz bunt und ganz grau und verdorrt. Es gibt auch etwas dazwischen.Einzelne Blumen fangen schon an, ihre Köpfe zu senken,weil sie anfangen zu verwelken und das ist der Moment, wo ich meine Gießkanne holen kann und wo ich die Blumen ein wenig gießen kann, damit sie sich wieder aufrichten können.Ja und genau das kannst du auch machen. Versuch doch mal zu schauen, wann es bei dir losgeht, wann fängt es an, dass deine Kraft ein wenig nachlässt, welches Zeichen bekommst du dann, ist es so, dass du dich vielleicht nicht mehr ganz so gut konzentrieren kannst, ist es so, dass vielleicht deine Beine schwer werden,Was ist es? Vielleicht ein schwammiges Gefühl im Kopf, ein Brain Fog, wie geht der los?

Finde heraus, was Dich Energie kostet

Was ist dein Symptom? Nimm dir ein bisschen Zeit, das gerade mal zu erkunden. Drück auch gerne auf die Pausetaste und nimm dir Zeit herauszufinden,Woran merkst du, dass deine Energie wieder nachlässt? Und wenn du das für dich herausgefunden hast,Dann merke es dir und wenn es das nächste Mal auftritt, versucht dann für dich auch die Pausetaste zu drücken,nimm dir eine Pause.

Baue rechtzeitig Pausen in deinen Alltag ein

Vielleicht ist es einfach nur ein kurzes Hinlegen, was dir ausreicht. Vielleicht hilft dir auch eine kleine Atemübung.Oder eine für deinen Vagusnerv, um dein Nervensystem wieder ein bisschen zu beruhigen und um runterzufahren. Wichtig ist nur, dass du eine kleine Pause machst.

Wenn du die früh genug machst, dann reicht vielleicht auch eine Minute. Vielleicht braucht es auch fünf, vielleicht braucht es auch eine halbe Stunde.Vielleicht brauchst du auch ein bis zwei Tage. Das ist natürlich, je nach Krankheitsbild auch sehr individuell.Je gesünder du bist, desto kürzer darf die Pause wahrscheinlich sein. Aber das weißt du selbst am besten.Ich habe gemerkt, dass es mir sehr gut tut, diese Vagus Übung zu machen, die ich ja hier in diesem Podcast anleite und auch in meinem Kurs weniger Stress mehr Gelassenheit, der jeden Mittwoch stattfindet,immer online übrigens für eine halbe Stunde von neunzehn bis neunzehn dreißig. Also wenn dich das interessiert, schau doch mal rein.

Ich habe gemerkt, je häufiger ich diese Übungen mache, desto besser geht es mir auch über den Tag verteilt.Ich fühle mich fast vollständig gesund.Das hat natürlich auch noch andere Faktoren, aber diese regelmäßige Regulierung und dieses regelmäßige Pausennehmen hat auf jeden Fall dazu geführt, dass ich,Insgesamt wieder mehr Energie habe.Wichtig ist, dass du regelmäßig diese Pausen machst und am besten wirklich kombiniert mit einer Atem- oder Wagusübung.Damit dein Nervensystem wieder,In den parasympathikus gleitet und zwar in den ventralen Vagus. Vielleicht erinnerst du dich. Ich glaube, es war die Folge zwei. Oh mein Gedächtnis,Ähm ich verlink’s einfach nochmal.

Warum Übungen für den Vagusnerv bei Longcovid helfen

Also wenn du eine Übung für den Vagus-Nerv machst, dann entspannt das dein ganzes Nervensystem und du kannst wieder auftanken,Denn die Schwierigkeit grade bei Long Covid ist nämlich, ich glaube auch beim chronischen Erschöpfungssyndrom, dass es häufig Menschen sind, die immer nur geben, geben, geben, machen, machen, machen, ständig im Tun sind und sich halt vielleicht auch über Jahre gar keine Pause gegönnt haben. Also ich erkenne mich da jedenfalls sehr gut wieder.Wenn du also lernst, regelmäßig diese Übungen zu machen, dann wird es deinem Körper und deinem Nervensystem im Laufe der Zeit immer leichter fallen, immer wieder und schneller zu entspannen,und dann kannst du mit deiner Energie besser haushalten. Wünsche dir sehr viel Erfolg damit. Ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder dabei bist. Da werde ich eine solche Übung anleiten.

Ich freue mich wie immer über eine positive Bewertung auf iTunes oder Spotify und noch mehr, wenn du diesen Podcast teilst.Folge mir gerne auf Social Media und schaue auch in meinem Blog vorbei. Alles ist wie immer verlinkt in den Shownotes. Nun sage ich tschüss und bis nächste Woche, deine Anke.

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