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Warum mein Kurs "Leben statt Überleben!" anders ist

Long Covid: Warum mein Kurs „Leben statt Überleben!“ anders ist (als z.B. Brain Retraining)

Ich werde oft gefragt, ob und wie weit mein Kurs „Leben statt Überleben“ anders ist als andere Programme, zum Beispiel Brain-Retraining-Ansätzen wie Gupta oder DNRS. Auch wenn ich diese Programme nicht ausprobiert habe, habe ich bereits in den Beschreibungen Unterschiede festgestellt. Außerdem war ich stille Leserin in Selbsthilfegruppen dieser Kurse, um mir ein Bild machen zu können. Ich habe jedoch ziemlich schnell gemerkt, dass ich mit meinem Weg besser fahre. 

Meine Erfahrung als Traumatherapeutin ist, dass der Stress im Nervensystem sitzt und dass wir ihn nicht über den Kopf lösen können; sonst würde es ja ausreichen, Bücher darüber zu lesen und einfach nur zu verstehen, was falsch läuft. Das reicht aber nicht. Unser Körper muss Sicherheit erleben. Und das Problem ist, dass er das nicht tut, nur weil wir uns das versuchen einzureden.

Kurz gesagt: Die meisten dieser Programme arbeiten Top-down, setzen also beim Gedanken an. Und die Gedanken sitzen im Neokortex, das ist der jüngste Teil unseres Gehirns, der bei Gefahr abschaltet.

Ich arbeite Bottom-up – über den Körper, über die Empfindung, über das Nervensystem selbst. Meine Methode spricht das Reptiliengehirn an. Und das Reptiliengehirn ist der älteste Teil unseres Gehirns und übernimmt das Ruder bei Stress und Gefahr.

Gerade wenn du im Crash bist und an klares Denken kaum zu denken ist, macht das einen entscheidenden Unterschied – denn dann regiert dein Reptiliengehirn und es interessiert sich nicht für Formeln aus dem Kortex.

Mein Kurs „Leben statt Überleben“ richtet sich an Menschen mit Long Covid, ME/CFS und Post Vac, deren Körper meistens dauerhaft im Alarmmodus ist – im Flucht- oder Kampfmodus, häufig sogar im Totstellreflex-Erstarrungsmodus (den wir Crash nennen).

Es geht darum, das Nervensystem und den Körper aus dem Überlebensmodus heraus und zurück in den Lebensmodus zu holen – in den Modus, in dem soziale Verbundenheit möglich ist und die Systeme sich erholen und regenerieren können.

Leider gibt es aus medizinischer Sicht bislang keine wirksamen Therapien. Mit der Regulierung des Nervensystems können wir jedoch unseren Körper beeinflussen, denn das autonome Nervensystem entscheidet, wie hoch der Herzschlag ist, wie der Blutdruck steht, ob sich die Gefäße weiten oder verengen, ob die Atmung zu- oder abnimmt, ob Stresshormone ausgeschüttet werden oder nicht.


Kurzinfo:

„Leben statt Überleben“ ist mein Selbstlernkurs zur Nervensystemregulierung für Menschen mit Long-Covid, ME/CFS und Post-Vac. Anders als in anderen Programmen arbeitest du im Kurs Bottom-Up und veränderst die Reaktionen deines Körpers, sodass du aus dem Alarm-Modus heraustreten kannst. Die Übungen wirken sofort und nachhaltig. Teilnehmer*innen berichten, dass der Kurs ihnen ein Rettungsanker im Crash war und der Stress nachweisbar gesunken ist – messbar auf der Smartwatch. Ich möchte, dass du aus dem Überlebensmodus zurück ins Leben findest.


Inzwischen gibt es mehrere Studien, die zeigen, dass bei Long Covid, ME/CFS und Post Vac das autonome Nervensystem dysreguliert ist – häufig mit direkter Beteiligung des Vagusnervs. Eine Post-mortem-Studie fand SARS-CoV-2 und deutliche Entzündungszeichen direkt im Vagusnerv von Betroffenen. Ein aktueller Übersichtsartikel fasst zusammen, welche Rolle Vagusnerv-Dysfunktion und Dysautonomie bei Long Covid spielen. Und eine Vergleichsstudie zeigt anhand von Herzratenvariabilität und Baroreflex-Sensitivität sehr ähnliche Muster von Dysautonomie bei ME/CFS und Post-Covid-Syndrom. Für Post Vac-Syndrom ist die Studienlage noch dünner, aber erste Untersuchungen deuten in dieselbe Richtung: eine autonome Dysfunktion mit sympathischer Überaktivierung. Das heißt: Es handelt sich um eine organische Ursache – keine Einbildung.

Grund 1: Unterschied zu Brain Retrain: Vom Körper zum Kopf ist einfach nachhaltiger

Brain-Retraining-Programme wie Gupta oder DNRS setzen Top-down an: Du lernst, Gedanken und Bewertungen zu verändern, um darüber dein Nervensystem zu beeinflussen. Das kann funktionieren – ist aber ein Umweg, wenn der Körper selbst im Ausnahmezustand ist und für kognitive Neubewertung gar nicht die Kapazität hat. Außerdem hilft es überhaupt nichts, sich positive Emotionen einzureden, wenn das Nervensystem der Meinung ist, dass du in Gefahr schwebst. Und das tut es bei Long Covid, ME/CFS und Post Vac.

Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS warnt sogar vor Programmen wie Brain Retrain, da es zu Frustrationen und Verschlechterungen kommen kann.

In „Leben statt Überleben“ gehe ich den umgekehrten Weg: Bottom-up, über den Körper. Die Übungen setzen direkt an Atmung, Vagusnerv und Körperempfindung an – ohne dass du erst gedanklich „umdenken“ musst, bevor sich etwas verändert. Gerade im Crash, wenn an klares Denken kaum zu denken ist, ist das ein entscheidender Unterschied.

Grund 2: Selbstlernkurs statt Mitgliedschaft

Viele vergleichbare Programme sind als Mitgliedschaft aufgebaut: Du zahlst laufend, und sobald du kündigst, verlierst du den Zugang zu allen Inhalten. Ich persönlich mag das nicht, weil es mir Stress macht. Ich habe dann das Gefühl, dass ich mich beeilen muss, um die Inhalte zu sehen, weil ich es mir vielleicht nicht leisten kann, dauerhaft drin zu bleiben. Bei einer Mitgliedschaft von circa 40 Euro summiert sich das im Jahr auf stolze 480 €!

„Leben statt Überleben“ ist bewusst anders gebaut: Mit einer einmaligen Investition erhältst du alle Inhalte für ein Jahr und kannst wirklich ganz in deinem Tempo durch den Kurs durchgehen. Manche Teilnehmer*innen haben alle Inhalte in den ersten drei Monaten im Schnelldurchlauf konsumiert und haben dann den Rest des Jahres Zeit, um sich ihre Lieblingsvideos und -übungen immer wieder anzuschauen und mit mir mitzumachen. Andere wiederum gehen Monat für Monat eine Lektion mit ihren Modulen durch.

Grund 3: Audios, die dir für immer gehören

Immer wieder haben mich Fragen erreicht, ob es auch Audios gibt, weil es für manche Menschen einfach zu viel ist, Videos zu gucken oder die Texte mit den Erklärungen zu lesen. Sie hören lieber Audios – am liebsten so, dass sie nicht immer online sein müssen und zum Beispiel auch zum Einschlafen Übungen hören können.

Dieser Bitte bin ich in diesem Jahr nachgekommen. Seit diesem Jahr gibt es alle Videos auch als Audios und diese sogar als Download. Für die Videos musst du dich auf der Plattform einloggen, aber die Audios kannst du dir auch auf dein Handy oder deinen Computer herunterladen. Sie stehen dir dauerhaft zur Verfügung.

Grund 4: 1:1-Begleitung, Live-Termine und Kurs: bausteinartig buchbar

Wenn du merkst, dass du an einer Stelle mehr Unterstützung brauchst, weil dich alte Gefühle nicht loslassen oder du Schwierigkeiten hast mit manchen Übungen, dann kannst du dich an mich wenden.

Ich möchte dir ein Beispiel geben, das gar nicht so selten ist. Eine sehr beliebte Übung in vielen Programmen ist das Halten des Oberkörpers. Das klingt zwar total einfach, ist für manche Menschen jedoch nicht möglich, weil sie sich dann eingeengt fühlen oder weil sie frühkindliche Traumata haben, die jetzt durch diese Berührung an die Oberfläche kommen.

Wenn du also merkst, dass du bei einer Übung Schwierigkeiten hast, die du dir nicht erklären kannst und die du rational nicht nachvollziehen kannst, dann liegt die Ursache wahrscheinlich tiefer. Du kannst dich gerne an mich wenden; wir können in Einzelsitzungen daran arbeiten.

Als Traumatherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Somatic Experiencing kann ich dich dabei unterstützen. Normalerweise dauern meine Sitzungen 50 Minuten, aber für Betroffene von Long Covid, ME/CFS und Post Vac biete ich auch verkürzte Sitzungen von 30 Minuten an, wenn der Bedarf danach besteht.

Wenn du neben dem Selbstlernkurs auch Live-Begleitung und Anleitung suchst, dann kannst du einmal im Monat in meinen Regenerationsraum kommen: Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat.

Der große Vorteil dabei: Du kannst alles bausteinartig einzeln buchen. Du entscheidest, was du brauchst – Kurs, Einzelsitzung, Live-Termin oder eine Kombination – statt ein starres Gesamtpaket kaufen zu müssen.

Grund 5: Übersichtlich, mit kurzen Videos, alltagstauglich

Der Kurs ist klar aufgebaut: mehrere Lektionen mit einzelnen Modulen, keine unübersichtliche Videobibliothek. Die einzelnen Videos mit den Erklärungen und Übungen dauern zwischen drei und sieben Minuten – kurz genug, dass du damit nicht in eine Überlastung rutschst, selbst wenn deine Energie gerade knapp ist. Als Bonus gibt es längere, 30-minütige Regulationsroutinen für die Momente, in denen mehr Zeit und Raum guttut.

In jedem Modul wird der Inhalt des Videos auch als Text und Audio wiedergegeben. Du kannst also frei das Medium wählen, welches für dich und deinen momentanen Zustand am besten ist.

Grund 6: Somatic-Experiencing-Elemente für überflutende Gefühle

Neben den körperorientierten Übungen zur Nervensystemregulierung fließen in den Kurs auch Techniken aus dem Somatic Experiencing (SE) ein – dem Ansatz, mit dem ich als Traumatherapeutin selbst arbeite. SE hilft dir, mit überflutenden Gefühlen umzugehen, statt von ihnen überrannt zu werden, und emotional schwierige Situationen zu meistern, ohne danach in einen Crash zu rutschen.

Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es dir besonders in schwierigen Momenten, zum Beispiel in Crashphasen, sehr schwerfällt, dich zu entspannen und zu regulieren. Genau hier setzt SE an – und das ist etwas, was andere Programme nicht beachten: Regulierung ist nicht gleich Entspannung, und man kann das Nervensystem nicht mittels geistiger Techniken dazu überreden, anders zu reagieren.

Dein Nervensystem braucht ein echtes Gefühl von Sicherheit. Und genau das lernst du im Kurs.

Das unterscheidet „Leben statt Überleben“ von reinen Technik- oder Übungssammlungen: Es geht nicht nur darum, dein Nervensystem zu beruhigen, sondern auch darum, behutsam und in deinem Tempo mit dem umzugehen, was dabei an Wahrnehmungen und Gefühlen auftauchen kann.

Wie „Leben statt Überleben“ entstanden ist

Der Kurs entstand aus meiner eigenen Betroffenheit heraus. Ich habe einfach nichts gefunden, was ich selbst tun konnte, um meinen Zustand zu verbessern. Ich hatte 2020 Covid und entwickelte Long Covid. Mit der Zeit wurde daraus ME/CFS. Besonders am Anfang wusste ich überhaupt nicht, worum es bei dieser Krankheit geht – und schon gar nicht, was ich dagegen tun konnte. Meine Ärztin war genauso hilflos wie ich.

Ein Seminar bei Peter Levine („Somatische Interventionen bei chronischen Schmerzen und Syndromen“) hat mir dann klargemacht, dass ich meine Symptome teilweise beeinflussen kann. Die Nervensystemregulierung bzw. Somatic Experiencing kann mich nicht heilen, aber sie ist ein wichtiger Baustein für die Genesung, denn das autonome Nervensystem reguliert unter anderem Blutdruck, Herzschlag, Puls, Muskeltonus, Atmung, Verdauung, Immunsystem, Blutgefäße (ob sie sich weiten oder verengen) und die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin.

Bei Long Covid ist das Nervensystem im Aktivierungs- und Überlebensmodus gefangen – das ist organisch bedingt. Und ich wollte mich und mein Nervensystem da rausholen!

Da ich nichts gefunden habe für mich – beziehungsweise mich auch teilweise über die horrenden Preise, die manche Anbieter von Kursen verlangen, geärgert habe – habe ich beschlossen, meinen eigenen Kurs zu entwickeln.

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, dann empfehle ich dir meinen Blogartikel „Warum ich meinen Onlinekurs „Leben statt Überleben bei Longcovid“ entwickelt habe“.

Was Teilnehmer*innen tatsächlich erreichen

Aus den Rückmeldungen meiner Teilnehmer*innen zeichnet sich ein klares Muster ab: Sie finden im Kurs mitten im Crash einen Rettungsanker, wenn sonst nichts mehr geht. Andere sehen endlich wieder ihren Stresslevel auf der Smartwatch objektiv sinken – auch an Tagen mit unerwartetem Stress. Und manche berichten von einer veränderten Reaktion auf belastende Situationen: sogar ein Fernsehdreh wurde dank der Übungen und hohen emotionalen Aktivierung gut zu managen!

Ich kann diesen Kurs wärmstens empfehlen. Du hast mir gerade in der Zeit, in der die Krankheit am schwersten war, sehr geholfen. Auch heute noch habe ich viele deiner Übungen in meinem Alltag integriert.
Ich habe vor einem Monat ein Porträt für das Fernsehen gedreht. Da haben mir deine Übungen zwischendurch sehr geholfen. Ich war trotzdem hinterher total fertig, konnte es aber dank der Mini-Meditationen schaffen, ohne den Dreh abbrechen zu müssen. Es ist ja halt ein besonderes Tagessetting gewesen. Das macht man ja nicht jeden Tag, und leider kann man die Energie für Emotionen (Aufregung) nicht planen.
Am Montag hatte ich seit mehreren Wochen auch den ersten wirklich schlimmen Crash, der mich immer noch im Bett hält. Heute früh bin ich mit ganz schlimmen Kopfschmerzen wach geworden. Das ging gar nicht mehr und ich wäre fast verrückt geworden. Da habe ich deinen Online‑Kurs geöffnet und angehört. Ich bin zum inneren Beobachter gekommen und habe festgestellt, dass die Zehen meines linken Fußes ganz entspannt sind und nicht schmerzen. Darauf habe ich mich konzentriert und seitdem komme ich mit den Kopfschmerzen besser klar; sonst hätte ich dir das auch gar nicht schreiben können.
Ich hatte in der letzten Woche einen heftigen Crash. Die neue Übung, bei der man Daumen und Zeigefinger festhält, ein- und ausatmet und das bilaterale Klopfen ausführt, hat mir gut durch die Tage geholfen und mein Stresslevel gesenkt. Ich bin dadurch auf meiner Smartwatch in den blauen Bereich gekommen. Vielen Dank.
Ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken, dass du mir einen anscheinend unglaublich guten Weg zur Stressregulierung ermöglichst. Ich bin extrem früh darüber. Gestern habe ich ab und zu auf die Uhr geschaut, und das Stresslevel war in kürzester Zeit im blauen Bereich angekommen und ist während der Übungen auch dort geblieben. Und ich hatte einen so heftigen Tag mit unerwartetem Stress, dass ich mich zwingen musste, mich noch einzulocken und mitzumachen.

Ein Kurs für dich?!

Wenn du dein Nervensystem nicht nur verstehen, sondern spürbar beruhigen willst – im Alltag genauso wie im akuten Crash – dann schau dir „Leben statt Überleben“ gern genauer an. Ein Selbstlernkurs, Bottom-Up, in deinem Tempo, mit der Möglichkeit, dich zusätzlich 1:1 oder live begleiten zu lassen.


Bis zum nächsten Mal und denk dran: Du bist nicht allein!

Deine

Anke

Das bekommst du von mir:

Online‑Kurs: Leben statt Überleben bei Long Covid, ME/CFS und Post Vac
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