6. Impuls: Wie Du vom Schuldgefühl in die Verantwortung kommst

Lerne, in 4 Schritten Dein Schuldgefühl loszulassen:

Erfahre, wie Schuldgefühle Dein Leben und Deine Beziehungen beeinflussen und welche Wege es gibt, sie in etwas Positives zu verwandeln. 
Ich gebe Dir ein persönliches Beispiel und zeige Dir, wie Du in vier Schritten Deinem Schuldgefühl entgegen treten und Verantwortung übernehmen kannst. Höre rein und lass dich inspirieren!

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Transkription

Deswegen heißt der Titel auch,Wie man von dem Schuldgefühl in die Verantwortung kommt, denn das ist unser Ziel, die Verantwortung. Dazu möchte ich dir ein eigenes, persönliches Beispiel erzählen.Eine ganz persönliche Geschichte. Meine schlimmsten Schuldgefühle, die liegen in der Zeit nach der Einschulung meines Sohnes und er war so unglücklich, vom ersten Tag an weinte er täglich und er wollte nicht mehr in die Schule gehen. Aber er war ja jetzt mal eingeschult und da gibt’s dann eben auch keinen Weg zurück. Wie die Eltern unter euch wissen werden.

Ja, das war eine sehr schlimme Phase. Und ich habe mich auch schuldig gefühlt, weil ich ihn ja jeden Tag dahin geschickt habe.Aber solange ich eben diese Schuldgefühle hatte, war ich halt mit meinen eigenen Gefühlen so sehr beschäftigt, dass ich gar nicht so richtig für ihn da sein konnte.Ich war natürlich für ihn da, aber irgendwie halt auch nicht,Ich war damit beschäftigt, entweder meine Schuldgefühle wegzuschieben oder ich wurde davon überwältigt.Jedenfalls konnte ich ihn nicht unterstützen.

Bin ich in der Überwältigungsphase war, dann litt ich selber. Ich hatte einfach das Gefühl, ihn auszuliefern, was ganz stark meine eigenen Gefühle des Ausgeliefertseins antriggerten.Auch wenn ich persönlich gar nicht ausgeliefert war. Aber es fühlte sich einfach so an,Und wenn ich in der Phase des Schuldgefühl wegschiebens war, dann wurde ich sogar umgehalten, ihm gegenüber,Denn ich wurde immer verzweifelt da und ich hatte den Wunsch, er möge doch verstehen, dass es jetzt nicht anders geht, dass er doch hingehen muss, dass ich nicht anders kann, als ihn hinzuschicken. Obwohl ein,damals war grade noch fünfjähriges Kind,das kann ja gar keine Konsequenzen abschätzen und das ist natürlich komplett überfordert wenn es ähm seiner Mutter gegenüber noch Verständnis,erbringen soll äh warum sie ihn in die Schule schickt. Das ging natürlich gar nicht.

Ja und gleichzeitig wusste ich ja auch, dass er das überhaupt nicht leisten kann und auch nicht sollte. Es ist absolut ungesund. Meinem Kind die Verantwortung für mich zu übergeben.Indem ich erwarte, dass dass er Verständnis hat für mich.Nein, nein, das war schon mein Gefühl, was ich hatte, darum musste ich mich selber kümmern und glücklicherweise habe ich das auch gemacht,therapeutische Hilfe geholt und das war sehr gut so, denn das ist dann schon ein äh sehr anstrengender Prozess und manchmal gelingt er nicht allein. Okay, wie ging’s weiter?

Die Situation änderte sich also, als mir bewusst wurde, was in mir selber los ist. Als ich mir eingestehen konnte, ich habe Schuldgefühle,denn ich fühle mich als schlechte Mutter, weil ich mein Kind täglich einer Situation ausliefere, in der es leidet.Und ab diesem Punkt habe ich dann also die Verantwortung für mich und mein Gefühl übernommen. Also mein Gefühl, selbst ausgeliefert zu sein.Also allein, wenn ich das jetzt ausspreche, dann spüre ich schon wieder, dass ich viel ruhiger werde.Also die Situation in der Schule damals hat sich natürlich nicht entspannt, nicht dadurch, aber ich wurde ruhiger,und dann konnte ich meinem Sohn wieder zur Verfügung stehen,und ich habe ihn nicht mehr mit meinen Gefühlen überfordert und er hat mich aber auch nicht mit seinen Gefühlen überfordert.

Denn meine Gefühle habe ich ja geordnet. Ich konnte mir also sein Leid viel besser anhören und ihm Trost geben und dann auch mit ihm Möglichkeiten finden, die es ihm leichter machten.Die Co-Regulation hat also wieder funktioniert.Noch einmal, also so ein Prozess, vor allem in so einer krassen Situation, der funktioniert natürlich nicht mal schnell über Nacht. Das dauert schon ein bisschen.Aber es ist mir gelungen, dass ich die Verantwortung für mich übernehme und das ist halt der zweite Schritt,Übernimm Verantwortung für das, was du fühlst für das, was du denkst, tust oder auch unterlässt.

Vielleicht magst du da ja auch noch mal in Folge vier reinhören. Da geht es noch mal konkreter um die persönliche Verantwortung.Wenn wir jetzt noch mal zu den Schuldgefühlen zurückgehen, dann darfst du natürlich auch gerne in kleineren Dimensionen denken als ich jetzt als Beispiel gegeben habe.Also zum Beispiel, wenn dein Partner oder deine Kollegin dich um etwas gebeten hat, zum Beispiel etwas zu erledigen und du hast es vergessen und dann ist er oder sie verärgert,Ja, was passiert denn dann? Reagierst du vielleicht mit ja, ich konnte das nicht machen, ich habe nämlich erst das und dann habe ich das.

Also rettest dich in Ausflüchte und Rechtfertigung?Kann es sein, dass da auch ein kleines Schuldgefühl aufgetaucht ist und nicht gesehen werden möchte? Also solche Sätze sind klassische Schuldabwehr. Versuch es das nächste Mal doch mit,Oh. Ja, tut mir leid. Das habe ich ja total vergessen. Wie fühlt sich das an, wenn du das jetzt so hörst von mir?Stell dir doch kurz vor, du bist die Person, die enttäuscht ist. Was willst du hören?Rechtfertigungen oder den einfachen und ganz ehrlichen Satz tut mir leid, ich habe es vergessen,du nicht dranhängen solltest, das ist die Bitte der Entschuldigung. Eine Schuld kann dir niemand wegnehmen und auch die Bitte um Verständnis oder Verzeihung kann wirklich eine Bürde sein,denn ich habe vielleicht eine Verletzung erlitten und.

Soll jetzt auch noch verzeihen, also das ist ganz schön viel verlangt. Das gibt mir die enttäuscht ist,und die verzeihen oder Schuld wegnehmen soll, ganz schön viel Verantwortung und Macht über dich, die ja eigentlich zu dir gehört,Und ich will ja auch gar nicht die Macht. Ich ich will doch Beziehung zu dir. Und dann hilft es mir.Du die Verantwortung dafür übernimmst und nicht ich es machen muss,Also wenn du die Verantwortung für dich übernimmst, für dein Handeln, deine Gefühle dann muss dein Partner oder deine Partnerin dir auch nichts geben, sondern kann ganz frei entscheiden, ob sie dich jetzt nimmt, wie du bist,und vielleicht auch trotzdem verärgert ist und kann vielleicht auch sagen.

Er oder sie braucht oder du fragst, was brauchst du denn?Ich möchte es gerne wieder gut machen,Ja oder dein Kind, das darf dann wieder mit seinen Gefühlen da sein.Muss sich auch nicht um dich als Mutter oder Vater kümmern. Denn das hast du ja schon selbst getan,Vielleicht hast du bei meinen Beispielen auch gemerkt,das Schuldgefühle sich verändern, wenn man die Verantwortung übernimmt.Dann musst du dich nicht mehr schuldig fühlen. Du hast ja die Verantwortung übernommen,schuldig fühlt man sich solange, solange man Verantwortung nicht übernimmt. Ich fasse noch mal zusammen. Finde heraus, warum fühle ich mich schuldig? Was habe ich getan, was habe ich versäumt?

Der zweite Punkt istVerantwortung zu übernehmen, das habe ich getan, das habe ich versäumt, es tut mir leid. Drittens, nicht verlangen, dass der oder die andere Verständnis hat oder vergibt, also mir meine Schuld wegnimmt,und viertens kann ich je nach.Meine Schuldgefühls fragen, ob die andere Person noch etwas braucht von mir.Ja, nun bin ich gespannt, wie es in dir weiter wirkt und ich wünsche dir viel Erfolg, deine Schuldgefühle in persönliche Verantwortung zu transformieren.Denkt dran, Schuldgefühle helfen niemandem. Sie blockieren bloß.

Sie trotzdem ernst und mache Verantwortung draus,Ich wünsche dir viel Erfolg und gutes Gelingen. Schreib mir gern in die Kommentare.Und wenn dir der Podcast gefällt, kannst du mir eine Bewertung hinterlassen.Natürlich auch auf Spotify oder Apple. Ich freue mich sehr darüber,Wenn du Unterstützung dabei brauchst, deine Schuldgefühle zu verändern, dann wende dich gern an mich in meiner Praxis auf der Webseite www.die-brueckenbauerin.info findest du einen Link zu einer Online-Terminvergabe.

Dort kannst du dich auch in meinen Newsletter eintragen und im Blog Artikel zu dem Thema lesen.Das war’s für heute. Bis nächste Woche. Ich freue mich auf dich. Hab noch einen schönen Tag. Deine Anke.

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